Der ehrliche Guide für Network Marketer, die echte Beziehungen wollen – statt Kaltakquise-Angst.
Hej ihr Lieben,
ich möchte heute mit dir über etwas reden, das fast jeden im Network Marketing irgendwann lähmt:
Die Angst davor, neue Menschen anzusprechen.
Du kennst das. Du stehst auf einer Veranstaltung, siehst jemanden, denkst kurz „interessante Person“ – und dann … nichts. Du schaust auf dein Handy. Oder holst dir einen Kaffee, den du gar nicht brauchst. Oder wartest, dass die andere Person von sich aus den ersten Schritt macht.
Und dann fährst du nach Hause und denkst: „Hier wäre so viel möglich gewesen.“
Ich kenne das. Ich hab das selbst gemacht. Und ich hab irgendwann verstanden, warum:
„Du machst es dir zu schwer. Du denkst, du musst verkaufen. Dabei müsstest du nur Interesse zeigen.“
Das ist der eigentliche Shift. Vom Verkaufen zum Verbinden. Vom Jagen zum Säen.
Und genau darum geht es in diesem Artikel. Ich gebe dir 25 konkrete Möglichkeiten, neue Menschen zu treffen – natürlich, ohne Druck, ohne Copy-Paste-Skript. Plus Do’s & Don’ts und echte Tipps aus der Praxis.
Lass uns loslegen.
🤔 Warum Network Marketer beim Kontakte knüpfen so oft scheitern
Bevor wir in die Liste einsteigen, möchte ich kurz benennen, was das eigentliche Problem ist. Weil es nicht das ist, was die meisten denken.
Es ist nicht das falsche Event. Nicht die falsche Stadt. Nicht zu wenig Kontakte.
Das Problem ist die innere Haltung beim Hineingehen.
Wer auf eine Veranstaltung geht mit der Frage „Wen kann ich heute rekrutieren?“, verliert. Das spüren Menschen sofort. Du wirst zum Jäger – und die anderen merken es.
Wer hingegen reingeht mit der Frage „Wen werde ich heute Interessantes kennenlernen?“ – der gewinnt. Nicht sofort. Nicht immer. Aber über Zeit und Konsequenz: immer.
Denn echte Beziehungen entstehen durch echtes Interesse. Nicht durch Pitches. Nicht durch Links. Nicht durch „Hey, ich hab etwas Spannendes für dich.“
„Der beste Verkauf ist der, bei dem nie über Verkauf gesprochen wird.“
📨 Mehr Tipps zum Start bekommst du in meinem kostenlosen Newsletter – 77 Tipps, die dir am Anfang helfen werden.
📋 Die 25 Wege – konkret, ehrlich, anwendbar
1. Sportvereine & Fitnessstudios
Gemeinsame Ziele verbinden sofort. Wer regelmäßig trainiert, hat Disziplin – eine Eigenschaft, die im Network Marketing Gold wert ist. Du lernst Menschen kennen, wenn die Schüchternheit noch gar keine Chance hatte. Denn beim Sport redet man einfach.
2. Elternabende & Schulveranstaltungen
Unterschätzt. Massiv unterschätzt. Als Elternteil hast du sofort gemeinsamen Boden: die Kinder, die Schule, das Thema Familie. Gespräche entstehen hier ohne jede Anstrengung. Einfach aufmachen, zuhören, verbinden.
3. Fachvorträge & Seminare
Hier triffst du Menschen, die bereits offen für Wachstum sind. Jemand, der ein bezahltes Seminar besucht, ist kein Mensch, der auf der Stelle steht. Nutze die Pausen. Nicht mit dem Pitch – sondern mit echtem Austausch darüber, was dich an dem Thema bewegt.
4. Hobbykurse (Kochen, Sprachen, Kunst, Musik)
Man lernt sich über eine gemeinsame Tätigkeit kennen – in einer entspannten Atmosphäre, ohne Erwartungsdruck. Besonders stark: Kurse, die regelmäßig stattfinden. Denn Vertrauen braucht Zeit. Und wenn man sich Woche für Woche sieht, wachsen Beziehungen von selbst.
5. Freiwillige Feuerwehr & THW
Ehrenamt enthüllt Charakter. Wer freiwillig Zeit gibt, ohne dafür bezahlt zu werden, zeigt Werte – und zieht Menschen mit ähnlichen Werten an. Das ist die perfekte Basis für echtes Vertrauen.
6. Wohlfähigkeitsveranstaltungen & Charity-Events
Wer bei einer Charity-Veranstaltung ist, hat ein Herz. Und Menschen mit Herz sind oft die besten Partner – weil sie verstehen, dass es nicht nur ums Geldverdienen geht, sondern ums Geben. Diese Verbindung ist tiefer als jede Business-Begegnung.
7. Hundewiese & Gassi gehen
Klingt banal. Ist es nicht. Hundebesitzer kommen fast automatisch ins Gespräch – über die Hunde, den Park, das Wetter. Du wirst staunen, wie schnell sich echte Verbindungen entwickeln, wenn man sich täglich sieht. Und tägliche Begegnung ist das, was Vertrauen schafft.
8. Nachbarschaftsfeste & lokale Events
Dein nächstes Netzwerk wohnt oft keine 500 Meter von dir entfernt. Lokale Feste, Straßenfeste, Gemeinde-Events – das sind die unterschätzten Goldminen für Kontakte, die wirklich halten. Weil man sich regelmäßig sieht.
9. Wirtschaftsjunioren & Business Clubs
Hier ist Networking das Hauptziel. Jeder kommt mit der Absicht, Kontakte zu knüpfen. Das macht es einfacher, anzusprechen. Denn niemand fühlt sich hierüber komisch. Nutze das.
10. Buchclubs
Wer Bücher liest, wachst. Wer in einem Buchclub ist, teilt das Wachstum mit anderen. Du lernst sofort, wie jemand denkt, was ihn bewegt, was ihm wichtig ist. Kein Smalltalk. Tiefe Gespräche von Anfang an.
11. Stammtische (Politik, Kultur, Handwerk)
Regelmäßige Treffen bedeuten regelmäßige Begegnungen. Und Beziehungen brauchen Wiederholung. Der Vorteil gegenüber einmaligen Events: Man baut über Monate hinweg echtes Vertrauen auf – ohne Druck, ohne Timeline.
12. Messen – auch branchenfremde
Einfach als Besucher hingehen. Andere Aussteller ansprechen. Nicht als Kunde. Als Mensch, der sich interessiert. „Was macht ihr genau?“ ist einer der starksten Eisbrecher überhaupt – weil jeder Aussteller gerne erklärt, was er tut.
13. Religiöse & spirituelle Gemeinschaften
Orte mit starkem Gemeinschaftsgefühl. Menschen kommen hier mit offenen Herzen. Gemeinsame Werte sind bereits vorhanden. Das ist eine Basis, auf der echte langfristige Verbindungen entstehen.
14. Online-Foren & lokale Facebook-Gruppen
Nicht jeder Kontakt muss Face-to-Face beginnen. Lokale Gruppen – für Stadtteile, Vereine, Themen – sind perfekt, um online eine erste Verbindung zu schaffen, die sich dann offline fortsetzt. Wichtig: echte Kommentare, echte Fragen. Kein Spam.
15. Gruppenreisen & Ausflüge
Man verbringt viel Zeit miteinander. Intensive Zeit. Das baut in kürzester Zeit mehr Vertrauen auf als Monate von gelegentlichen Kontakten. Eine Reise mit Fremden macht sie zu Bekannten. Manchmal zu Freunden.
16. Fortbildungen für den aktuellen Beruf
Kollegen aus anderen Firmen kennenlernen. Menschen, die bereits Berufserfahrung haben, offen für Lernen sind und oft nach Veränderung suchen. Du triffst sie in einem Kontext, in dem du nichts verkaufst – sondern lernst. Perfekt.
17. Alumni-Netzwerke
Alte Schul- oder Uni-Kontakte wieder aktivieren. Der gemeinsame Hintergrund schafft sofort eine Verbindung – auch nach Jahren. „Wir kennen uns doch noch vom…“ ist einer der stärksten Gesprächsröffner überhaupt.
18. Co-Working Spaces
Freelancer, Gründer, Unternehmer – alles Menschen, die bereits unternehmerisch denken und offen für neue Konzepte sind. In einem Co-Working Space ist der Austausch über Business völlig normal. Kein Erklärungsbedarf, warum man über Selbstständigkeit redet.
19. Meetup-Gruppen
Plattformen wie Meetup.com haben für quasi jedes Thema organisierte Treffen – Technologie, Wandern, Finanzen, Unternehmertum. Du findest dort Menschen, die aktiv nach Gleichgesinnten suchen. Das ist das Gegenteil von Kaltakquise.
20. Freiwilligenarbeit & Ehrenamt
Ob im Tierheim, bei der Tafel oder in der Nachbarschaftshilfe – du triffst dort Macher. Menschen, die nicht reden, sondern tun. Genau das sind oft die stärksten Partner: nicht die, die alles besser wissen, sondern die, die anpacken.
21. Vorträge in der Volkshochschule (VHS)
Günstig, niedrigschwellig, thematisch sehr breit. Egal ob Finanzthemen, Persönlichkeitsentwicklung oder Sprachen – die VHS bringt neugierige, lernwillige Menschen zusammen. Perfekt für lockere Kontakte mit echtem Potenzial.
22. Spezialinteressen-Treffen (Oldtimer, Sammlungen, Leidenschaften)
Leidenschaft für ein Thema öffnet alle Türen. Wer auf einem Oldtimertreffen über Motoren redet, hat schon nach fünf Minuten das Gefühl, den anderen seit Jahren zu kennen. Und das ist der perfekte Boden für alles Weitere.
23. Frühstücksnetzwerke (z. B. BNI)
Strukturierte Treffen, die rein für Empfehlungsmarketing gedacht sind. Jeder weiß, warum er dort ist. Die Atmosphäre ist offen, die Erwartung klar. Für die, die sich beim improvisierten Ansprechen unwohl fühlen: Das hier ist die sichere Umgebung zum Üben.
24. Lokale Märkte & Flohmärkte
Perfekt, um im Vorbeigehen lockere Gespräche zu üben. Kein Druck, kein Termin, keine Erwartung. Einfach offen sein, in Kontakt kommen, lächeln. Kleine Gespräche – große Übung.
25. LinkedIn-Events & Webinare
Gezielt an Online-Veranstaltungen teilnehmen, aktiv in den Chat schreiben, echte Fragen stellen. Und dann: die Teilnehmerliste nutzen, um danach auf LinkedIn wertschätzend Kontakt aufzunehmen. Nicht mit einem Pitch. Mit einem echten Bezug auf etwas, das in der Veranstaltung gesagt wurde.
✅ Die DO’s – was wirklich zählt
1. Geh mit dem Ziel rein, zu geben – nicht zu nehmen
Der größte Shift, den du machen kannst: Geh nicht mit der Frage „Wen kann ich gewinnen?“, sondern mit der Frage „Wem kann ich heute etwas Wertvolles geben?“ Ein Tipp, ein Link, eine Empfehlung, ein Ohr. Wer gibt, wird gemocht. Wer gemocht wird, wird gefragt.
2. Zeige echtes Interesse – nicht gespieltes
Stell Fragen, die du wirklich interessieren. Nicht Fragen, die du als Opener für deinen Pitch brauchst. Menschen spüren den Unterschied sofort. Und echter Zuhörer zu sein ist in einer Welt voller Selbstdarsteller eine echte Superpower.
3. Bleib in Kontakt – aber natürlich
Nach dem ersten Treffen: eine kurze Nachricht. Kein Angebot. Keine Präsentation. Einfach: „Hey, hat mich gefreut, dich kennenzulernen.“ Punkt. Der Rest ergibt sich.
4. Sei regelmäßig – nicht nur einmalig
Ein einziger Besuch bei einer Veranstaltung bringt wenig. Regelmäßigkeit baut Vertrauen. Tauche immer wieder auf. Werde als Gesicht bekannt. Das kostet nichts außer Zeit – und zahlt sich langfristig massiv aus.
5. Erzähle, was du tust – wenn du gefragt wirst
Du musst nicht proaktiv verkaufen. Aber wenn jemand fragt: Antworte mit Begeisterung. Nicht mit einer Produktliste. Mit einer echten Geschichte: Wie du angefangen hast, was sich verändert hat, warum du es liebst. Das ist dein stärkstes Werkzeug.
❌ Die DON’Ts – was dich zurückwirft
1. Sofort den Pitch rausholen
Der schnellste Weg, jemanden für immer zu verlieren: Nach drei Sätzen mit deinem Angebot kommen. Menschen sind keine Leads. Sie sind Menschen. Behandle sie entsprechend.
2. Nur auf Veranstaltungen gehen, wenn du „musst“
Wenn du es als Pflicht erlebst, wirst du es auch so ausstrahlen. Nichts ist schlimmer als ein gelangweilter Netzwerker, der auf sein Handy starrt und auf die Uhr schaut. Geh nur, wenn du wirklich dabei sein willst. Oder arbeite an deiner inneren Haltung, bis es sich so anfühlt.
3. Jedes Gespräch auf Business lenken wollen
Nicht jedes Gespräch muss zum Gespräch über dein Business werden. Manchmal ist ein gutes Gespräch über Reisen, Familie oder Sport der Anfang einer Beziehung, die später zu etwas Großem wird. Lass es fließen.
4. Copy-Paste-Ansprache auf Social Media
Menschen lesen sofort: Das wurde für 300 Leute gleichzeitig geschrieben. Und sie reagieren dementsprechend – nämlich gar nicht. Echte Nachrichten. Immer. Auch wenn es mehr Zeit kostet.
5. Aufgeben, wenn es beim ersten Mal nicht klappt
Neues Umfeld, neue Menschen, erstes Mal – das fühlt sich selten sofort gut an. Bleib dran. Komm wieder. Baue dich auf. Der erste Eindruck ist wichtig, aber der siebte Eindruck ist der, der wirklich zählt.
💡 Meine drei persönlichsten Praxis-Tipps
Tipp 1: Säen statt Jagen
Geh in keine einzige Veranstaltung mit dem Ziel, jemanden zu „machen“. Geh mit dem Ziel, Samen zu säen. Eine echte Verbindung. Ein echter Austausch. Ein echtes Interesse. Manche Samen wachsen in einer Woche. Andere in einem Jahr. Aber wer nie sät, erntet gar nichts.
Tipp 2: Drei Events pro Monat – regeläßig
Nicht zehn. Nicht einmal alle drei Monate. Drei pro Monat, konsistent, über mindestens sechs Monate. Das ist dein Experiment. Schreib auf, wen du getroffen hast, was ihr gerätscht habt, was das Verbindende war. Du wirst nach drei Monaten nicht mehr glauben können, wie groß dein Netzwerk gewachsen ist.
Tipp 3: Der Eine-Frage-Hack
Wenn du nicht weißt, wie du ein Gespräch eröffnen sollst, stell diese eine Frage:
„Was hat dich hierher gebracht?“
Diese Frage funktioniert überall. Bei Seminaren. Bei Fachvorträgen. Bei Vereinstreffen. Bei LinkedIn-Events. Und sie führt fast immer zu einem echten Gespräch – weil sie nach dem Warum fragt, nicht nach dem Was.
📚 Und wenn du das wirklich auf das nächste Level bringen willst...
All das, worüber ich hier schreibe – Beziehungen, Haltung, Freiheit, Selbstbestimmung – ist nicht nur ein Business-Thema. Es ist ein Lebensthema.
Ich habe in meinem Buch „Freiheitsmillionär“ aufgeschrieben, was ich auf meinem Weg gelernt habe. Nicht als fertige Blaupause. Sondern als ehrlicher Bericht darüber, was wirklich funktioniert – und was nicht.
Du wirst im Buch verstehen:
- Warum die Qualität deiner Beziehungen deine größte Ressource ist
- Wie du vom Reaktiven zum Proaktiven wirst – im Kontakte knüpfen und im Leben
- Warum echte Freiheit nicht aus Geld entsteht, sondern aus Selbstbestimmung
- Welche innere Haltung den Unterschied zwischen Mittelmaß und Freiheit macht
- Und warum dranbleiben mehr Wert hat als jede Technik der Welt
Wenn du spürst, dass mehr möglich ist – dann ist das Buch für dich.
🏆 Mein Fazit: Du brauchst keine besseren Orte. Du brauchst eine bessere Haltung.
25 Möglichkeiten. 25 Chancen. Und weißt du was? Du brauchst nicht alle 25 zu nutzen. Du brauchst zwei oder drei, die wirklich zu dir passen – und die du konsequent und regelmäßig nutzt.
Denn Erfolg im Network Marketing ist kein Sprung. Es ist ein tägliches Gehen. Ein tägliches Dränbleiben. Ein tägliches Interesse zeigen.
Die Welt ist voll von Menschen, die auf jemanden wie dich warten. Geh raus und triff sie.
😂 Lachen. 💭 Denken. 🔨 Machen.
Herzlichste Grüße aus Schweden
Dein Ivo
„Ivo Kultermann ist Speaker, Unternehmer und Autor des Buches Freiheitsmillionär. Mit seiner klaren Botschaft „Lachen. Denken. Machen.“ inspiriert er Menschen, ihr volles Potenzial zu entfalten und ein selbstbestimmtes, erfolgreiches Leben zu führen. In seinen Vorträgen und Blogartikeln verbindet er persönliche Erfahrungen mit fundiertem Wissen zu Mindset, Wachstum und echter Umsetzungskraft.“