„Network Marketing funktioniert bei mir nicht“ – oder hörst du einfach zu früh auf?

blog network marketing funktioniert bei mir nicht

Warum das Follow-up der größte Hebel in deinem Business ist – und warum die meisten genau hier versagen.

Hej ihr Lieben,

ich möchte dir heute mal etwas ganz Ehrliches sagen. Etwas, das ich selbst erst lernen musste. Etwas, das mich früher Unmengen an Zeit, Energie und ja, auch Geld gekostet hat – weil ich es nicht verstanden habe.

Es geht um drei kleine Worte, die so viele Menschen im Network Marketing falsch machen oder gar nicht erst machen:

Das Follow-up.

Nicht das erste Gespräch. Nicht die perfekte Ansprache. Nicht das beste Produkt. Sondern das, was danach kommt. Das Dranbleiben. Das Nachfassen. Das echte Interesse.

Und ich wette mit dir: Genau hier verlierst du gerade Punkte. Nicht weil du kein Talent hast. Nicht weil dein Produkt schlecht ist. Nicht weil der Markt gesättigt ist. Sondern weil du nach dem zweiten „Keine Antwort“ aufhörst und das gesamte Potenzial einfach liegen lässt.

Also – lass uns das ändern.

🔥 Die harte Wahrheit: Du verlierst nicht wegen Ablehnung. Du verlierst wegen Aufgeben.

Harte Wahrheit Aufgeben

Stell dir folgendes Szenario vor:

Du schreibst jemanden an. Er antwortet nicht. Du wartest zwei Tage. Noch immer nichts. Du schreibst nochmal – kurz, freundlich. Wieder Stille. Und dann denkst du:

„Okay, hat kein Interesse.“

Bullshit.

Ich weiß, das klingt hart. Aber es ist die Wahrheit. Denn in der Realität passiert häufig folgendes:

  • Die Person war beschäftigt. Wirklich beschäftigt. Kinder krank, Chef im Nacken, Abgabefrist.
  • Sie hat deine Nachricht gesehen, dachte „später“ und das „später“ ist nie gekommen.
  • Sie hat gerade persönliche Probleme, die mit dir null zu tun haben.
  • Sie ist einfach kein schneller Entscheider – und braucht mehr Zeit und Vertrauen.
  • Das Timing war gerade einfach nicht richtig.

Du interpretierst Ablehnung, obwohl es häufig einfach nur Leben ist.

Und genau das ist das Problem: Die meisten machen sich den Kopf voll mit „er will nicht“, „sie findet mich nervig“ oder „das passt nicht“ – und gehen dabei an den besten Leuten vorbei, die ihnen nur noch ein, zwei Kontaktpunkte entfernt waren.

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📊 Was die Zahlen sagen – und warum du nach dem ersten Versuch aufzuhören nie wieder tun solltest

Zahlen & Kontakte

Es gibt eine Zahl, die ich nie vergessen werde, seit ich sie zum ersten Mal gelesen habe. Und sie hat mein gesamtes Mindset im Business verändert:

Mehr als 80 Prozent aller Abschlüsse entstehen erst nach dem vierten oder fünften Kontakt.

Und jetzt das Erschreckende:

  • 44 % aller Verkäufer geben nach dem ersten Nein auf.
  • 22 % hören nach dem zweiten Versuch auf.
  • 14 % versuchen es ein drittes Mal und hören dann auf.

Das bedeutet: Nur gerade mal 20 % der Menschen kommen überhaupt in den Bereich, in dem die meisten Abschlüsse passieren. Und genau diese 20 % holen den Löwenanteil der Ergebnisse.

Verstehst du, was das bedeutet?

Du musst kein besseres Produkt haben. Du musst kein charismatischerer Typ sein. Du musst nicht mehr Leute kennen. Du musst nur länger dranbleiben als die anderen 80 %.

Das ist dein Wettbewerbsvorteil. Kostenlos. Sofort verfügbar. Keine Ausbildung notwendig.

✅ Die DO’s: So machst du Follow-up richtig

DO's Follow-up richtig

Lass uns konkret werden. Hier sind die Dinge, die wirklich funktionieren – aus echten Erfahrungen, nicht aus Theoriebüchern.

1. Schreib wie ein Mensch – nicht wie ein Verkäufer

Der größte Fehler im Follow-up ist, dass es sich anfühlt wie eine zweite oder dritte Verkaufsattacke. Das spüren Menschen sofort. Und sie wollen nicht kaufen – sie wollen verstanden werden.

Schreib also nicht: „Hab mich nochmal gemeldet wegen unserem Gespräch. Hast du schon entschieden?“

Schreib stattdessen: „Hey, ich wollte einfach mal kurz hallo sagen und fragen, wie es dir geht. Ich hatte letzte Woche ein ähnliches Gespräch mit jemand anderem und musste an dich denken – hier eine Kleinigkeit, die vielleicht für dich interessant ist.“

Fühlst du den Unterschied? Einer drängt. Einer interessiert sich.

2. Bring immer etwas mit

Ein Follow-up ohne Mehrwert ist einfach ein Reminder. Und Reminder nerven. Aber ein Follow-up, das einen echten Mehrwert liefert, ist Service. Das ist Geben, bevor du nimmst.

Was könnte Mehrwert sein?

  • Eine kurze Geschichte oder Erfahrung, die zur Situation der Person passt
  • Ein Artikel, ein Video, ein Buchtipp (kein Werbematerial)
  • Eine Frage, die Interesse an der Person zeigt, nicht am Abschluss
  • Ein ehrliches „Du weißt was, ich hab an dich gedacht, weil…“

Menschen kaufen nicht von Menschen, die sie wollen. Menschen kaufen von Menschen, denen sie vertrauen. Und Vertrauen baust du durch echtes Interesse, nicht durch Druck auf.

3. Habe ein System – kein Gefühl

Wenn du deine Follow-ups dem Gefühl überlässt – also nur dann nachfasst, wenn du gerade dran denkst – dann verlierst du. Garantiert.

Du brauchst keine teure CRM-Software. Du brauchst ein simples System. Ich selbst nutze eine simple Liste. Drei Spalten:

  1. Name der Person
  2. Datum des letzten Kontakts
  3. Nächster geplanter Follow-up-Termin

Das ist alles. Kein Raketenwissenschaft. Aber es bedeutet: Du verlierst keine Person aus den Augen, weil du schlicht vergisst, wieder zu schreiben.

4. Sei entspannt – und das meine ich ernst

Neediness – also dieses verzweifelte, fast flehende Verhalten – ist der größte Deal-Killer überhaupt. Menschen spüren es sofort, wenn du den Abschluss willst und das ist ein Kontakt-Killer.

Entspanntheit dagegen signalisiert: Ich glaube an das, was ich tue. Ich brauche dich nicht, aber ich wäre gerne dein Partner. Und wenn es jetzt nicht passt – okay, dann vielleicht später.

Dieser Vibe ist magnetisch. Und er kommt nur, wenn du wirklich an dein Angebot glaubst und keine Existenzangst in deinen Follow-ups steckt.

5. Timing ist alles – und du kontrollierst es mehr als du denkst

Der gleiche Mensch, der dir heute „Kein Interesse“ sagt, kann in drei Monaten JA sagen. Nicht weil sich dein Angebot verändert hat. Sondern weil sich sein Leben verändert hat.

Vielleicht ist er gerade in einem Job festgesteckt, der ihn zerfressen hat. Vielleicht hat er soeben eine schlechte Gehaltsverhandlung hinter sich. Vielleicht hat seine beste Freundin gerade durch Network Marketing Erfolg gehabt und er überdenkt alles neu.

Das Entscheidende: Er wird JA sagen zu dem Menschen, der noch da ist. Und das bist du nur, wenn du drangeblieben bist.

❌ Die DON’Ts: Was dein Follow-up-Business wirklich killt

DON'Ts Follow-up killt

1. Dich nicht mehr melden

Das ist der Klassiker. Und gleichzeitig der teuerste Fehler. Du lässt buchstäblich Geld auf dem Tisch liegen – und weißt es nicht mal. Jede Person, bei der du nach dem ersten oder zweiten Kontakt aufhörst, ist potenziell ein verlorener Partner, ein verlorener Kunde, eine verlorene Connection.

2. Druck auszuüben

Du willst Partner gewinnen, keine Opfer. Niemand kauft gerne unter Druck. Menschen, die sich gedrängt fühlen, kaufen zwar manchmal trotzdem – aber sie kommen nicht wieder. Sie empfehlen nicht weiter. Sie werden keine loyalen Kunden. Also: Kein Druck. Nie.

3. Copy-Paste-Nachrichten verschicken

Menschen merken sofort, wenn eine Nachricht nicht echt ist. Wenn sie sich anfühlt wie ein Massenversand, wie eine Vorlage aus dem Internet oder wie ein geskripteter Text von der Upline. Das Gegenteil von Vertrauen.

Schreib echte Nachrichten. Oder schreib gar keine. Kurz und echt schlägt lang und fake immer.

4. Jede nicht-Antwort persönlich nehmen

Das ist psychologisch eine der größten Fallen. Du schreibst jemanden an, keine Antwort, und dein Gehirn arbeitet sofort: „Er mag mich nicht. Sie findet mich aufdringlich. Ich bin zu viel.“

Stopp.

Eine fehlende Antwort ist keine Ablehnung. Es ist ein „jetzt gerade nicht.“ Das ist ein riesiger Unterschied. Und wer das verinnerlicht, hört auf, sich beim Follow-up zu blockieren.

5. Alles auf einmal rausballern

Manche schreiben beim ersten Follow-up sofort alles raus: Produktvorteile, Einkommensmöglichkeiten, drei Links und ein YouTube-Video. Überwältigend. Und nicht im guten Sinne.

Dosiere. Jeder Follow-up sollte genau einen Impuls geben. Einen Gedanken. Einen Ankerpunkt. Nicht ein ganzes Infopunkt-Feuerwerk. Weniger ist mehr.

💡 Konkrete Tipps aus der Praxis – direkt anwendbar

Praxis-Tipps anwendbar

Tipp 1: Die 3-Phasen-Regel

Ich arbeite selbst mit einer simplen Drei-Phasen-Struktur bei jedem Follow-up:

Phase 1 – Kontakt: Das initiale Gespräch, die erste Nachricht. Du zeigst Interesse.
Phase 2 – Erinnerung: Freundliche Nachfrage nach ein paar Tagen (72h Regel). Locker, kein Druck.
Phase 3 – Neue Perspektive: Ein neuer Winkel, eine neue Geschichte, ein neuer Mehrwert. Dann kurze Pause. Die Pause kann 2-3 Monate dauern.

Nach der Pause nimmst du später wieder auf – entspannt, organisch, ohne Erwartungsdruck. Du bleibst im Kopf der Person präsent, ohne sie zu überfluten.

Tipp 2: Der sanfte Follow-up – der geheime Champion

Wenn du nicht weißt, was du schreiben sollst, probiere dieses einfache Muster:

„Hey [Name], ich weiß, wie voll der Alltag manchmal ist. Wollte einfach mal kurz hallo sagen und nachfragen, wie es bei dir gerade so läuft.“

Null Verkaufsdruck. Kein Agenda-Subtext. Nur echtes Interesse. Und weißt du was? Die Antwortquote bei solchen Nachrichten ist um ein Vielfaches höher als bei klassischen Nachfassnachrichten.

Weil Menschen spüren: Diese Person will einfach nur wissen, wie es mir geht. Das ist selten geworden. Und genau deshalb ist es so effektiv.

Tipp 3: Story statt Pitch

Menschen werden mit Logik überzeugt, aber mit Gefühlen bewegt. Und Gefühle entstehen durch Geschichten, nicht durch Argumente.

Nutze deine Follow-ups, um echte Erfahrungen zu teilen:

  • „Ich hatte letzte Woche jemanden im Gespräch, der genau deine Situation beschrieben hat. Und weißt du, was das Interessante war…“
  • „Ich dachte an dich, weil mir heute genau das passiert ist, worüber wir mal geredet haben…“
  • „Erinnerst du dich, dass du damals sagtest, du möchtest mehr Freiheit? Ich hab jemanden getroffen, der…“

Das ist kein Verkaufen. Das ist Verbinden. Und Verbinden führt zu Vertrauen. Vertrauen führt zu Ja.

Tipp 4: Das Closed-Loop-Prinzip

Wenn jemand definitiv kein Interesse hat – und das kommuniziert – dann mach einen sauberen Abschluss. Sag:

„Kein Problem, ich respektiere das total. Darf ich dich in ein paar Monaten nochmal kurz melden, falls sich etwas ändert oder ich Neuigkeiten für dich habe?“

Die meisten sagen Ja. Und damit hast du dir selbst offiziell Erlaubnis gegeben, später nochmal zu melden. Ohne schlechtes Gewissen. Ohne Druck. Mit sauberem Fundament.

🧠 Das eigentliche Problem: Es ist eine Frage der Haltung

Haltung ist das Problem

Ich habe mit Hunderten von Menschen im Network Marketing gesprochen. Und eines fällt mir immer wieder auf:

Die Menschen, die im Follow-up scheitern, scheitern nicht an Technik. Sie scheitern an Haltung.

Sie glauben irgendwo im Hinterkopf:

  • „Ich darf nicht zu aufdringlich sein.“
  • „Wenn er Interesse hätte, würde er sich schon melden.“
  • „Ich will nicht nerven.“

Und das ist das Ding: Wenn du wirklich glaubst, dass dein Angebot gut ist – wenn du wirklich glaubst, dass du jemandem helfen kannst – dann ist es deine Pflicht, dran zu bleiben. Nicht dein Recht. Deine Pflicht.

Stell dir vor, du wärest Arzt. Du weißt, dass dein Patient eine Behandlung braucht, die ihm helfen würde. Er reagiert nicht auf die erste Nachricht. Hörst du dann auf?

Natürlich nicht.

Also hör auf, Follow-up als Betteln zu sehen. Sieh es als das, was es wirklich ist: Dienst am Menschen. Echter Service. Echtes Interesse.

📚 Wenn du das wirklich verstehen willst – lies „Freiheitsmillionär“

Buch Freiheitsmillionär

Weißt du, was mich zu diesem Thema wirklich tief bewegt hat?

Es ist nicht die Technik des Follow-ups. Es ist die Erkenntnis dahinter: Erfolg hat nichts mit Talent zu tun. Nichts mit dem richtigen Zeitpunkt. Nichts mit guten Voraussetzungen.

Erfolg hat mit Haltung zu tun. Mit Konsequenz. Mit dem Mut, dran zu bleiben, wenn andere längst aufgegeben haben.

Genau das ist der Kern meines Buches „Freiheitsmillionär“.

Ich habe darin aufgeschrieben, was mich wirklich zur Freiheit geführt hat. Nicht die schnellen Tricks. Nicht die Hacks. Sondern die tiefen Muster, die Denkweise, das Mindset – und wie man das konkret im eigenen Leben und Business umsetzt.

Du wirst im Buch verstehen:

  • Warum die meisten Menschen zu früh aufgeben – und welches Muster dahintersteckt
  • Wie du dir echte Abkömmlichkeit aufbaust – nicht nur im Business, sondern im Leben
  • Warum dein WARUM entscheidend ist für alles, was du tust – auch fürs Dranbleiben
  • Wie Freiheit wirklich entsteht – und dass sie keine Frage des Glücks ist

Das Follow-up ist nur ein Beispiel. Aber es ist das perfekte Beispiel. Weil es zeigt, dass zwischen Mittelmaß und Freiheit oft nur die Konsequenz liegt.

Wenn du wirklich weiterführen möchtest, was du hier gelesen hast, dann hol dir das Buch. Es ist keine Selbsthilfe-Broschüre. Es ist ein ehrlicher Blick dahinter.

🏆 Zum Abschluss: Was du jetzt tun sollst

Zum Abschluss jetzt tun

Ich gebe dir zum Schluss drei konkrete Dinge mit auf den Weg. Nicht sieben. Nicht zwanzig. Drei:

  1. Mach eine Liste. Schreib jetzt alle Menschen auf, bei denen du nach ein oder zwei Kontakten aufgehört hast. Das sind deine „schlafenen Leads“. Und dort liegt Freiheit, Wachstum und natürlich auch Geld.
  2. Schreib heute noch eine echte Nachricht. Keine Vorlage. Keine Kopie. Einen echten, menschlichen Text an eine Person von deiner Liste. Einfach kurz nachfragen, wie es ihr geht.
  3. Baue ein System. Starte eine einfache Übersicht – auf Papier, in Excel, egal – und beginne, deine Kontakte systematisch nachzuverfolgen.

Das ist alles. Du brauchst heute nichts Großes zu tun. Du brauchst nur anzufangen.

Denn Erfolg ist kein Sprint. Erfolg ist konsequentes Dranbleiben, Tag für Tag, Follow-up für Follow-up.

Und wenn du das verinnerlichst – wirklich verinnerlichst – dann verändert sich alles.

😂 Lachen. 💭 Denken. 🔨 Machen.

Herzlichste Grüße aus Schweden
Dein Ivo

ivo kultermann Wand

Ivo Kultermann ist Speaker, Unternehmer und Autor des Buches Freiheitsmillionär. Mit seiner klaren Botschaft „Lachen. Denken. Machen.“ inspiriert er Menschen, ihr volles Potenzial zu entfalten und ein selbstbestimmtes, erfolgreiches Leben zu führen. In seinen Vorträgen und Blogartikeln verbindet er persönliche Erfahrungen mit fundiertem Wissen zu Mindset, Wachstum und echter Umsetzungskraft.“

Ivo Kultermann

Speaker, Autor, Unternehmer, Net(T)worker, Freiheitsmillionär