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Vom Angestellten zum Unternehmer

vom Angestellten zum Unternehmer

Vom Angestellten zum Unternehmer: Wie ich vom Betonbauer zu mehreren Unternehmen kam

Heute ist ein sehr guter Tag, weil ich nicht mehr um 5 Uhr morgens auf der Baustelle stehen muss. Vor 15 Jahren war ich Betonbauer – Stahlkappenschuhe, Rückenschmerzen, Zeit gegen Geld. Heute führe ich mehrere Unternehmen, lebe in Schweden und habe das geschafft, wovon viele träumen: den Sprung vom Angestellten zum Unternehmer.

Aber Achtung – das war kein Lottogewinn. Keine reiche Familie. Kein Startkapital. Nur eine Entscheidung: “Ich will mehr.” Und ein System, das funktioniert.

In diesem Artikel zeige ich dir meinen Weg – ehrlich, ohne Bullshit, mit allen Fehlern und Lektionen. Was wäre, wenn dein Job nicht deine Zukunft ist, sondern nur dein Startpunkt?

Warum ich den Sprung vom Angestellten zum Unternehmer wagte

Ich komme aus einer Familie mit Schulden, Alkohol und Nikotinproblemen. Geld war immer knapp. Sicherheit war alles. “Lern was Ordentliches, dann hast du einen sicheren Job” – das war die Devise. Also wurde ich Betonbauer. Fester Job, festes Gehalt, feste Ketten.

Der Moment, der alles veränderte

Mit 21 wurde ich Betriebsratsvorsitzender. Ich dachte, ich könnte etwas bewegen. Stattdessen erlebte ich, wie das System funktioniert: Entlassungen, fehlende Wertschätzung, Machtspiele. Ich merkte: Angestellte sind austauschbar. Egal wie hart du arbeitest – deine Zeit gehört nicht dir.

Die Erkenntnis: Sicherheit ist eine Illusion. Ein Job ist kein Schutz. Nur Selbstbestimmung ist echte Sicherheit.

“Sicherheit ist nicht, was du hast. Sicherheit ist, was du kannst.”

Die 3 Gründe, warum ich vom Angestellten zum Unternehmer wurde
  • Zeitfreiheit: Ich wollte entscheiden, wann und wo ich arbeite
  • Finanzielle Unabhängigkeit: Kein Gehaltslimit, keine Gehaltsverhandlungen
  • Sinnhaftigkeit: Ich wollte etwas aufbauen, das bleibt – nicht nur Beton gießen

Das waren meine Gründe. Was sind deine?

Die Realität: Vom Angestellten zum Unternehmer ist kein Märchen

Lass uns ehrlich sein: Der Weg vom Angestellten zum Unternehmer ist kein Spaziergang. Kein “in 3 Monaten zur Million”. Keine Garantie. Aber machbar – wenn du bereit bist, zu lernen, zu scheitern und durchzuhalten.

Was dich erwartet (die ungeschminkte Wahrheit)
PhaseAngestellterUnternehmer (erste 2 Jahre)Unternehmer (nach 5+ Jahren)
EinkommenStabil, begrenztSchwankend, oft wenigerPotenziell unbegrenzt
Arbeitszeit40h/Woche60–80h/Woche10–30h/Woche (mit Systemen)
VerantwortungBegrenztTotalDelegiert
RisikoKündigungScheitern, SchuldenDiversifiziert
FreiheitNiedrigMittelHoch

Die ersten Jahre sind hart. Aber sie sind der Preis für Freiheit.

“Jeder will ernten. Aber nicht jeder will säen.”

Mein Weg: Vom Betonbauer zu mehreren Unternehmen (Timeline)

Phase 1: Der Angestellte (bis 2007)

Betonbauer, Betriebsratsvorsitzender, frustriert. Ich tauschte Zeit gegen Geld. 8 Stunden Arbeit = 8 Stunden Bezahlung. Krank? Kein Geld. Urlaub? Kein Geld. Das Hamsterrad drehte sich.

Die Lektion: Zeit gegen Geld ist eine Sackgasse. Skalierung ist unmöglich.

Phase 2: Die Krise (2007–2016)

Selbst und Ständig. Das Hamsterrad vom Angestellten nur gegen ein viel größeres Hamsterrad getauscht. Eigentlich nur den Chef, mit seinen ganzen Verantwortungen, durch mich selbst ersetzt.

Schwere Borreliose-Erkrankung (18 Monate – 2014-2016). Monatelang arbeitsunfähig. Kein Einkommen. Existenzangst. Aber auch: Zeit zum Nachdenken. Ich las Bücher (“Rich Dad Poor Dad”, “Die 4-Stunden-Woche”), hörte Podcasts, lernte.

Die Erkenntnis: Krisen sind Wendepunkte. Entweder du bleibst liegen, oder du stehst anders auf.

Phase 3: Der Neustart (2016)

Erkannt, dass Network Marketing ein Leben in Abkömmlichkeit heißen kann. Mit Beständigkeit, Kontinuität und System. Ich baute ein Team auf, lernte Verkauf, Marketing, Führung. Erstes passives Einkommen. Erste Freiheit.

Die Lektion: Network Marketing ist die beste Business-Schule – ohne Startkapital, mit echtem Risiko, aber auch echten Chancen.

Phase 4: Der Aufbau (2017–2020)

Drei Jahre lang Vollgas, um dann ein Leben als „Freiheitsmillionär“ zu führen. Der Begriff kam erst einige Jahre später in Schweden in mein Leben. Jedoch stand es zum Start 2017 schon fest „Jetzt noch einmal richtig Vollgas geben, um dann selbstbestimmt und frei zu leben!“

Die Lektion: Das WARUM treibt dich zu Höchstleistungen. Ohne ein WARUM (und das ist nicht Geld) wird es schwer.

Phase 5: Die Freiheit (2020–heute)

Umzug nach Schweden. Mehrere Unternehmen, die ohne mich laufen. Zeit für Familie, Projekte, Sinn. Das ist der Freiheitsmillionär-Mindset in Aktion.

Die Lektion: Freiheit ist kein Ziel. Freiheit ist eine Lebensweise.

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Die 5 Schritte vom Angestellten zum Unternehmer (dein Fahrplan)

Schritt 1: Klarheit – Was willst du wirklich?

Bevor du kündigst, brauchst du Klarheit. Nicht “Ich will weg”, sondern “Ich will hin zu…”.

Übung 1: Dein Warum finden (10 Minuten)

  • Warum willst du vom Angestellten zum Unternehmer?
  • Was nervt dich am Job? (Sei ehrlich)
  • Was begeistert dich an Selbstständigkeit?
  • Wie sieht dein Leben in 5 Jahren aus (als Unternehmer)?

Schreibe es auf. Das ist dein Kompass in schweren Zeiten.

Schritt 2: Kompetenz – Was kannst du? Was musst du lernen?

Vom Angestellten zum Unternehmer bedeutet: neue Skills. Verkauf, Marketing, Finanzen, Führung. Du musst nicht alles können – aber du musst wissen, was du nicht weißt.

Übung 2: Deine Skill-Inventur (15 Minuten)

SkillHabe ich (1–10)Brauche ich (1–10)Lernquelle
Verkauf
Marketing
Finanzen
Führung
Zeitmanagement

Fülle die Tabelle aus. Wo sind die größten Lücken? Das sind deine Lernfelder.

Schritt 3: Kapital – Wie finanzierst du den Start?

Mythos: “Ich brauche viel Geld, um vom Angestellten zum Unternehmer zu werden.” Falsch. Ich hatte kein Startkapital. Aber ich hatte Zeit, Energie und Lernbereitschaft.

3 Wege, ohne Kapital zu starten:

  • Network Marketing: Keine Produktionskosten, kein Lager, niedriger Einstieg (100–500 €)
  • Dienstleistung: Dein Wissen ist dein Kapital (Coaching, Beratung, Freelancing)
  • Digitale Produkte: E-Books, Kurse, Webinare – einmal erstellen, unendlich verkaufen

Mein Weg: Network Marketing. Niedriges Risiko, hohe Lernkurve, echtes passives Einkommen.

Schritt 4: Commitment – Nebenberuflich oder Vollzeit?

Die große Frage: Sofort kündigen oder nebenberuflich starten? Meine Empfehlung: Nebenberuflich starten. Sicherheit behalten, Risiko minimieren, System testen.

Die 3 Phasen:

  • Nebenberuflich (0–2 Jahre): Job behalten, abends/Wochenende am Business arbeiten
  • Teilzeit (Jahr 2–3): Stunden reduzieren, Business skalieren
  • Vollzeit (ab Jahr 3+): Kündigung, wenn passives Einkommen > Ausgaben

Ich brauchte 3 Jahre. Kein Sprint, ein Marathon.

Schritt 5: Community – Wer unterstützt dich?

Niemand wird allein Unternehmer. Du brauchst Mentoren, Vorbilder, Gleichgesinnte.

Übung 3: Dein Support-System (10 Minuten)

  • Wer glaubt an dich? (Familie, Freunde, Partner)
  • Wer ist schon da, wo du hin willst? (Mentoren, Vorbilder)
  • Wo findest du Gleichgesinnte? (Netzwerke, Masterminds, Events)

Schreibe 5 Namen auf. Das ist dein Support-System.

“Show me your friends, and I’ll show you your future.”

Die 5 größten Fehler auf dem Weg vom Angestellten zum Unternehmer

Fehler 1: Zu früh kündigen

Viele kündigen aus Frust – ohne Plan, ohne Rücklagen, ohne System. Ergebnis: Panik, Schulden, Rückkehr in den Job.

Die Lösung: Erst System aufbauen, dann kündigen. Nicht umgekehrt.

Fehler 2: Alles allein machen wollen

Einzelkämpfer scheitern. Unternehmer delegieren. Ich brauchte Jahre, um das zu lernen.

Die Lösung: Finde Mentoren. Baue ein Team. Nutze Systeme.

Fehler 3: Falsches Geschäftsmodell

Nicht jedes Business ist skalierbar. Zeit gegen Geld (Freelancing, Dienstleistung) hat Grenzen. Systeme (Network Marketing, digitale Produkte, Immobilien) nicht.

Die Lösung: Wähle ein Modell, das ohne dich funktioniert.

Fehler 4: Keine Rücklagen

Die ersten Jahre schwanken. Mal viel, mal wenig. Ohne Puffer: Stress, Angst, schlechte Entscheidungen.

Die Lösung: Spare 6–12 Monate Lebenshaltungskosten, bevor du kündigst.

Fehler 5: Aufgeben zu früh

Die meisten scheitern nicht, weil sie unfähig sind. Sie scheitern, weil sie zu früh aufgeben.

Die Statistik:

  • 50% geben im ersten Jahr auf
  • 80% im dritten Jahr
  • Nur 20% bleiben länger als 5 Jahre

Die Lösung: Durchhalten. Anpassen. Lernen. Wiederholen.

Konkrete Tools & Ressourcen für deinen Weg

Bücher, die mir geholfen haben

  • “Rich Dad Poor Dad” (Robert Kiyosaki) – Finanzbildung
  • “Die 4-Stunden-Woche” (Tim Ferriss) – Zeitfreiheit
  • “Go Pro” (Eric Worre) – Network Marketing
  • “Denke nach und werde reich” (Napoleon Hill) – Mindset
  • “Wie man Freunde gewinnt” (Dale Carnegie) – Kommunikation

Ich habe mittlerweile eine Bibliothek mit weiter über 600 Büchern. Wer Lesen kann und nicht liest, ist genauso klug, wie ein Analphabet. Hier ein Video dazu, damit du in kleinen Schritten wieder beginnen kannst. 

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Mehr Informationen

Systeme, die ich nutze

  • E-Mail-Marketing: Klick-Tipp (Automatisierung)
  • Social Media: Metricool (Planung)
  • Finanzen: Lexoffice (Buchhaltung)
  • Team: Google Meet, Zoom (Kommunikation)

Finde Tools, die dein Business unterstützen und erleichtern. Es gibt hier keine Blaupause, sondern nur Erfahrungen und testen, testen, testen. Nutzt doch ChatGPT, um passende Tools für dich zu finden.

Netzwerke & Communities

  • Mastermind-Gruppen (lokale Unternehmer)
  • Online-Communities (z.B. Skool, Facebook-Gruppen)
  • Events (Kongresse, Seminare, Summits)

Unsere kleine und kostenfreie Skool-Community steht dir offen. Vielleicht findest du hier deine Inspiration.

Die 7-Tage-Unternehmer-Challenge

Tag 1: Schreibe dein Warum auf (Übung 1)

Tag 2: Mache deine Skill-Inventur (Übung 2)

Tag 3: Recherchiere 3 Geschäftsmodelle (Network Marketing, digitale Produkte, Dienstleistung)

Tag 4: Berechne deine Freiheitszahl (Wie viel brauchst du monatlich?)

Tag 5: Finde 3 Mentoren/Vorbilder (online oder offline)

Tag 6: Erstelle einen 12-Monats-Plan (nebenberuflich starten)

Tag 7: Teile deinen Plan mit einer Person, die dich unterstützt

7 Tage, 7 Schritte. Vom Traum zum Plan.

FAQ: Die 6 häufigsten Fragen zum Weg vom Angestellten zum Unternehmer

Brauche ich viel Geld, um vom Angestellten zum Unternehmer zu werden?

Nein. Network Marketing, Dienstleistungen oder digitale Produkte starten mit unter 1.000 €. Ich hatte kein Startkapital.

Soll ich sofort kündigen?

Nein. Starte nebenberuflich. Baue System auf, dann kündige. Sicherheit ist kein Feind, sondern dein Fundament.

Wie lange dauert es, bis ich vom Business leben kann?

Realistisch: 2–5 Jahre. Abhängig von Geschäftsmodell, Einsatz und Lernbereitschaft.

Was, wenn ich scheitere?

Scheitern ist Teil des Prozesses. Ich bin mehrfach gescheitert. Aber jedes Scheitern war eine Lektion. Aufgeben ist die einzige echte Niederlage.

Welches Geschäftsmodell ist das beste für den Start?

Das, das zu dir passt. Für mich: Network Marketing (niedriges Risiko, hohe Lernkurve). Für andere: Dienstleistung, digitale Produkte, Immobilien.

Bin ich zu alt/jung für den Sprung?

Nein. Ich kannte 50-Jährige, die gestartet sind. Und 20-Jährige. Alter ist keine Grenze, sondern eine Ausrede.

Fazit: Dein Weg vom Angestellten zum Unternehmer beginnt heute

Vom Angestellten zum Unternehmer ist kein Märchen. Es ist ein Weg – mit Höhen, Tiefen, Fehlern und Lektionen. Ich bin ihn gegangen. Vom Betonbauer zu mehreren Unternehmen. Ohne Startkapital. Ohne reiche Familie. Nur mit Entscheidung, System und Durchhaltevermögen.

“Der beste Zeitpunkt zu starten war vor 10 Jahren. Der zweitbeste ist heute.”

Starte heute mit der 7-Tage-Challenge. Schreibe dein Warum auf. Mache deine Skill-Inventur. Und dann: Triff die Entscheidung.

Heute sitze ich nicht mehr auf der Baustelle. Ich sitze am Strand, gehe mit Luna durch den schwedischen Wald oder entdecke mit meiner Familie neue Länder. Nicht weil ich Glück hatte. Sondern weil ich den Sprung gewagt habe. Und das kannst du auch.

Alle meine Links, Ressourcen und Inspirationen findest du hier: https://ivo.info

ivo kultermann Wand

Ivo Kultermann ist Speaker, Unternehmer und Autor des Buches Freiheitsmillionär. Mit seiner klaren Botschaft „Lachen. Denken. Machen.“ inspiriert er Menschen, ihr volles Potenzial zu entfalten und ein selbstbestimmtes, erfolgreiches Leben zu führen. In seinen Vorträgen und Blogartikeln verbindet er persönliche Erfahrungen mit fundiertem Wissen zu Mindset, Wachstum und echter Umsetzungskraft.“

Ivo Kultermann

Speaker, Autor, Unternehmer, Net(T)worker, Freiheitsmillionär

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